(Foto: © Nevit Dilmen)

Unglaublich: die Kohlensäure im Mineralwasser ist ein Dickmacher!

In einer Zeit, wo wir die Schuld unserer Gewichtsprobleme in den industriell verarbeiteten Nahrungsmittel und den E-Nummern suchen, lauert ein fieser Übeltäter da, wo man ihm am letzten vermutet: in der Mineralwasser-Flasche!

In der Birzeit Universität (West Bank, Palästina), sind sich die Forscher einig, denn ein Experiment mit Ratten hat es bewiesen: Die Nager wurden in zwei Testgruppen aufgeteilt, die die gleiche Nahrung verabreicht bekamen. Die Kandidaten der einen Gruppe tranken natürliches Sprudelwasser, während die anderen Leitungswasser erhielten – und tatsächlich waren die Sprudelwasser Anwärter nach einem Jahr fetter als ihre Kollegen. Wie konnte das sein? Sprudelwasser enthält weder Zucker noch Fett. Weitere Untersuchungen haben aufgezeigt, wieso:

Ein Hormon war schuld!

Das Hormon heisst Ghrelin, und die Ratten aus der Mineralwasser-Gruppe wiesen deutlich höhere Werte davon auf als die anderen. Ghrelin wird im Magen produziert, und wird auch als das Hunger-Hormon bezeichnet! Es hat die Aufgabe, unseren Appetit anzukurbeln. Die Ratten mit Heisshunger frassen daher 20% mehr als die aus der anderen Gruppe.

Die Forscher übertrugen dieses Experiment auf 20 Menschen, und das Ergebnis war identisch: Wer kohlensäurehaltiges Mineralwasser zum Frühstück trank hatte sechs mal höhere Hunger-Hormonwerte als die mit stillem Wasser. Diese Nachricht hat in Fachkreisen Wellen geschlagen, und viele Leute (aus der Nahrungsmittel-Branche) haben protestiert, eine hormonale Veränderung bei Ratten sei noch kein Beweis dafür, dass der CO2-Konsum zu Übergewicht führe.

 

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Ich denke schon, dass ein Zusammenhang vorhanden ist. Vielleicht ist der Unterschied auch nur minim. In Punkto Gesundheit ist der Kohlensäure nichts entgegenzuhalten. Im Gegenteil – Kohlensäure-Wasser regt die Verdauung an, steigert das Sättigungsgefühl und kann bei Verstopfung helfen.

 

Während ich diese Zeilen schreibe, steht da meine gewohnte Pet-Flasche mit Sprudelwasser auf dem Schreibtisch, aber ich sehe dieses Objekt erstmals unter einem neuen Blickwinkel. Aber ich glaube nicht, dass sie aus meinem Haushalt verschwinden wird. Was ich Euch jedoch anrate: wechselt öfters mal die Marke eures Wassers, egal ob mit oder ohne Kohlensäure. Deren Zusammensetzung ist unterschiedlich, und es ist für unseren Organismus wichtig, eine Variation von Mineralien zu bieten. Wir essen schliesslich auch nicht tagein tagaus dasselbe….

 

Und was allerdings weitaus schlimmer ist als Mineralwasser, sind kohlensäurehaltige Süssgetränke wie Kolas oder Limonaden. Das sind wahre Kalorienkracher. Un die zuckerlosen „light“ -und und „zero“ Varianten sind meiner Meinung nach auch nicht besser. Die haben zwar effektiv weniger Kalorien intus, jedoch verwirren sie unseren Organismus mit der Fehlinformation („süss, aber keine Kalorien“), so dass sich der Körper das Kaloriendefizit anderswo reinholt.

Fazit

Ich denke, es ist wie in vielen Bereichen unseres Lebens: die Vielfalt ist König! Oder, wie die Chinesen in ihrem Sprichwort schon sagen: „Zuviel von etwas ist nicht gut“

 

Wie steht es mit Euch – gehört ihr auch zu den Mineralwasser-Trinker, oder seid ihr schon auf stilles Quellwasser umgestiegen?

Eure Meinung würde mich interessieren; schreibt Eure Kommentare und Erfahrungen einfach unten in die Box!

 

Euer Raphael

vom Schlank&Fit Team

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